Vergangene und künftige Gottesdienste mit Terminen, Predigttext und Link zur YouTube-Aufzeicnungen unter Gottesdienste.

Seit Donnerstag, dem 22. Oktober 2020, gilt in Dresden eine neue Allgemeinverfügung, die der Stadtrat mit dem Oberbürgermeister aufgrund des gestiegenen Inzidenzwertes beschlossen hat. Darüber haben wir im Kirchenvorstand beraten und in Verantwortung vor Gott, vor dem eigenen Gewissen und vor den staatlichen Behörden beschlossen, diese Verfügung in unserer Kirchengemeinde umzusetzen. 

Folgende Regelungen betreffen uns ganz konkret:

1.      Es dürfen nur maximal 150 Personen in der Kirche am Gottesdienst teilnehmen. Das ist zurzeit machbar, da durchschnittlich 120 Personen den Gottesdienst besuchen. Am 31. Oktober 2020 – dem Reformationsfest – finden daher zwei Gottesdienste statt: Um 9.30 Uhr ein Festgottesdienst, der für unsere  Kirchengemeinde gedacht ist. Um 14.00 Uhr ein Gottesdienst zur Ordination von Renatus Voigt, den Bischof Hans-Jörg Voigt leiten wird. Jeder überlege bitte, welchen Gottesdienst er besuche! Beide Gottesdienste sind öffentlich. Zum Ordinationsgottesdienst mögen diejenigen kommen, die eine persönliche Beziehung zu Renatus Voigt haben oder einmal eine Ordination live mitverfolgen wollen. 

2.      Maskenpflicht beim Ein- und Ausgang: Der Mund-Nasen-Schutz muss bei Betreten der Kirche bis zum Sitzplatz getragen werden und das gleiche gilt auch beim Verlassen der Kirche. Am Sitzplatz selbst kann der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden!

3.      Maskenpflicht beim Singen: Der Mund-Nasen-Schutz ist ausdrücklich in der Allgemeinverfügung beim Singen im Gottesdient für verpflichtend erklärt worden. Das heißt, wir müssen mit Maske singen, auch wenn der ein oder andere sich schwer tut. Ja, wir wollen und wir werden singen und so Gott trotz allem loben und preisen. Das ist unser Amt und unsere Aufgabe. Das wird mit einer Maske nicht mehr so leicht sein, aber es ist möglich. Singen und Musizieren wir von Herzen für unseren Gott!     

4.      Wie bisher müssen wir die Daten der Gottesdienstbesucher, das heißt konkret: die Namen und die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, aufschreiben. Diese Datenerfassung erfolgt bei den Gemeindegliedern in einer vorbereiteten Liste anhand eines Hakens hinter ihrem Namen und die Gäste tragen sich selbst in eine Liste ein. Alle Daten werden vier Wochen (so vorgeschrieben in der Allgemeinverfügung) aufgehoben und anschließend durch mich, den Pfarrer, vernichtet. 

Weiterhin dürfen wir Gottesdienste halten, sodass Gott der HERR uns in Jesus Christus dienen kann und wir IHM antworten im Bekenntnis des Glaubens und des Lobpreises. Lasst uns das auch tun trotz der Einschränkungen, die uns von staatlicher Seite vorgegeben sind.

Gott der HERR stehe uns in dieser Zeit bei und lenke unsere Gedanken und Sinne auf seinen Willen, der in Jesus Christus Mensch geworden ist, damit wir ein Brief und ein Licht Christi sind durch den Heiligen Geist in unserer Umgebung und Welt!

Bleibt Gott befohlen! 

Mit herzlichen Segenswünschen grüßt – im Namen des Kirchenvorstandes

Stefan Dittmer, Pfarrer